9. Ulmer Robotertag

Am 10.03.2016 fand unter großem Anklang sowie Beteiligung seitens Aussteller und Teilnehmer dieser Event statt. Auch das Landesnetzwerk Mechatronik BW war auf der Veranstaltung präsent, vertreten durch unseren Assistenten der Geschäftsleitung, Herrn Martin Späth (2.v.l.) sowie den Innovationsmanager für Förderungen und Hochschulprojekte, Herrn Ralf Colin (1.v.r.). Roboter werden zu intelligenten Maschinen, denn schon jetzt organisieren sie Fertigungsabläufe und kooperieren in der Montage mit Menschen. Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und Roboter werden unsere Arbeitswelt in den nächsten 20 Jahren drastisch verändern.

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Unternehmerforum der KSK Göppingen

Am 18.03.2016 fand im Uhinger Uditorium das 4. Sparkassen-Unternehmerforum unter der Thematik „Chancen und Risiken der Digitalisierung“ statt.

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100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW als Partner der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ unterstützt gleichermaßen diese Initiative.

Mit dem Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« zeichnet das Land Baden-Württemberg innovative Lösungen für die Digitalisierung der Wertschöpfung in der Industrie aus. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Firmen, auch kleine und mittelständische Unternehmen, als Ausrüster und Anwender innovativer Lösungen.

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Der Mechatronik-Dialog „Intelligence 4.1“ mit Blick in die Zukunft

„PRAXISGERECHTE IDEEN FÜR LÖSUNGEN, DIE FÜR IHR UNTERNEHMEN MORGEN INTERESSANT SEIN KÖNNTEN“, dies war dieses Jahr die Prämisse des Mechatronic Dialogue am 13.04.2016 in Karlsruhe in den Räumen der IHK.

Nach den ersten Statements aus Stadt- und Landespolitik, sowie aus Sicht von Industrie und Wissenschaft folgte die Podiumsdiskussion mit der provokanten Frage "Baden-Württemberg: Das Land der Zukunft?"

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Industrie trifft Mechatronik an der Hochschule Aalen

Bereits im Herbst 2015 begann der Start dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen und der Allianz Industrie 4.0. Mit ca. 200 Teilnehmern im Schnitt pro Veranstaltung mussten keine langwierigen Diskussionen über die weitere Vorgehensweise erfolgen, es gab nur eines: Fortsetzung folgt!

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Wachstum und Internationalisierung

im Zeitalter der Digitalisierung am 2. und 3. März 2016 bei der Festo AG & Co. KG.

Bei der Branchenkonferenz mit hochkarätiger Besetzung sowohl von seiten der Referenten, besetzt durch die Firmen Lenze SE, Weber Hyraulik GmbH, Weidmüller Interface GmbH Co. KG, dem Gastegeber, der Festo AG als auch der KUKA Roboter GmbH sowie den teilnehmenden Gästen, ergab sich ein lebhafter Dialog untereinander.

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Remote Service Forum

Am 10. und 11.02.2016 fand in Karlsruhe das Remote Service Forum statt. “Von der Fernwartung in die Welt von Internet der Dinge und Industrie 4.0 mit Smart-Data-driven-Services” ist das Leitmotto.

Es trafen sich Fachexperten, Manager und Anbieter zu den Themen Internet der Dinge (IoT), Big-Data-Analytics, Service Management Plattformen, neue Geschäftsmodelle und vieles mehr. Das Landesnetzwerk Mechatronik BW war durch einen Vortrag rund um die Ansichts- und Vorgehensweisen bei Industrie 4.0 und dem unbedingt notwendigen Networking ebenfalls präsent.

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„Mechatronik mit Holz“ – mit oder ohne Wurm?

Über 200 Teilnehmer aus Forstwirtschaft und Sägeindustrie kamen Anfang Februar nach Würzburg zum Rohstoffgipfel und Sägerkongress, um Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 zu diskutieren. Branchenkenner zeigten sich positiv überrascht von der Teilnehmerzahl, weil doch einige Unternehmen die Fragestellungen von Industrie 2.0 und 3.0 noch nicht ganz erreicht haben. Landesnetzwerk Mechatronik-Geschäftsführer Volker Schiek war Key-Speaker für die zweitägige Tagung und gab einen vielbeachteten Ausblick auf die Chancen durch I 4.0 in Forst- und Holzwirtschaft.

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LMBW China: Mechatronik in China

Der LMBW Standort China in Shanghai war im vergangenen Wintersemester in zahlreichen internationalen Kooperationen aktiv. Unser Innovationsmanager Dr. Wiedmann leitet die Außenstelle und unterrichtet an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Shanghai. Er initiiert Entwicklungsprojekte mit Firmen, die von Studierenden durchgeführt werden und schafft somit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in einem Land, in dem die Firmen und Hochschulen i.d.R. wenig miteinander zu tun haben möchten. Diese Kooperationsmöglichkeit wird vornehmlich von Niederlassungen deutscher Firmen genutzt, von denen es im Großraum Shanghai ca. 3.500 gibt. Mittelständischen Firmen die oft keine eigene F&E in China haben wird dadurch erstens eine Entwicklungsdienstleistung zugänglich gemacht und zweitens erhalten sie Zugang zu einem Pool angehender Mechatronik-Ingenieure mit guter Ausbildung, die in China sehr schwierig zu finden sind. Auf der anderen Seite hat die Hochschule durch dieses Einbringen eines hohen und aktuellen Praxisbezugs einen großen Nutzen.

Diese Synergien wurden in einem persönlichen Schreiben von Dr. Wiedmann herausgestellt und an Herrn Ministerpräsident Kretschmann überreicht, als dieser am 23.10.2015 an der Tongji Universität in Shanghai seine Rede hielt. Unsere Landespolitik, für die China bei der Internationalisierung einen hohen Stellenwert einnimmt, befürwortet diese Kooperationen ausdrücklich, wie in dem Antwortschreiben vom Referatsleiter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Herrn Dr. Wolf herausgestellt wurde.

Industrie 4.0 findet in China allerhöchste Beachtung. Die Regierung macht die Vorgabe, dass I4.0 bis zum Jahr 2025 in China eingeführt sein muss, die Firmen versprechen sich davon vor allem einen Wachstumsschub in der momentan sich abschwächenden Konjunktur. Überall werden Forschungsprojekte durchgeführt. Eines der ersten Projekte im Land war das Smart Factory Labor an der CDHAW, das von Vizedirektor Prof. Chen Ming aufgebaut wurde, der zu I4.0 von Dr. Wiedmann beraten wird. Aus dieser Zusammenarbeit ergab sich auch ein Beratungsprojekt für eine große Industriefirma in Qingdao. Ohne Notwendigkeit einer Kapazitätserhöhung soll dort gemäß planwirtschaftlichem Vorgehen eine neue Fertigungshalle gebaut werden um I4.0 in der Produktion umzusetzen, um ganz vorne mit dabei zu sein.

Im Dezember 2015 erhielt Dr. Wiedmann eine Anfrage aus Dalian, um auf einem Workshop mit Vertretern der DRC (Development und Reform Commission) und aus der Wirtschaft einen Vortrag über Industrie 4.0 zu halten. Die DRC hat in China eine lenkende Aufgabe für die Ministerien. Die Veranstaltung wurde von der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) in Peking organisiert und von Dr. Steiger moderiert. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die strukturschwache Region Dalian auf I4.0 setzt und erhebliche Anstrengungen unternehmen wird um I4.0 umzusetzen.

 

Im November 2015 wurde Dr. Wiedmann zur Besichtigung des beeindruckenden Deutsch-Chinesischen Ökoparks in Qingdao eingeladen. Hier entstehen auf einer Fläche von mehr als 10 qkm Wohn-, Ausbildungs-, Arbeitsplätze für 60.000 Menschen.

Der Vorsitzende des Verwaltungskomitees Herr Yao erläuterte die Planungen in sehr gutem Deutsch und meinte, es werden noch ansiedlungswillige dt. Firmen gesucht. Die Gebäude werden von der Regierung erstellt und können für längstens 50 Jahre zu attraktiven Preisen gepachtet werden. Auf der Webseite des Ökoparks (www.sino-germanecopark.gov.cn ) sind dazu interessante Daten und Fakten sowie Statistiken in deutscher Sprache zu finden.

Im Dezember 2015 folgte eine Einladung von der Provinzregierung in Nanjing zur Besichtigung eines entstehenden Industrieparks im Süden der ehemaligen Kaiserstadt, 300km westlich von Shanghai. Auch hier sind deutsche High-Tech-Firmen willkommen. Sie werden in keiner separaten Zone, sondern gemischt mit den chinesischen Firmen angesiedelt, von denen bereits 3000 von dort aus agieren. Das Gelände umfasst stattliche 802 qkm und bietet natürlich auch Wohngebäude. Ansiedlungswillige Firmen erhalten ein „Startgeld“ in Höhe von max. 3 Mio. RMB (ca. 400.000 €) sowie eine kostenfreie Wohnung mit 100…200qm Wohnfläche für die ersten 3 Jahre.

Eine interessante Anfrage kam von einem Studenten der in seiner Masterarbeit das Bewusstsein bzw. die aktive Erschließung und Nutzung von Reverse Innovation in Industriefirmen untersuchte. Reverse Innovationen sind Innovationen die in einem Land wie China mit in Entwicklung befindlichem Markt entstehen und davon ausgehend in voll entwickelte Märkte überspringen. Die Masterarbeit hilft Unternehmen, gezielt Ihre globalen Innovationen auf "Reverse-Innovations"-Potenziale zu untersuchen und somit einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu realisieren. Die Vorteile für praktizierende Unternehmen können dabei vielfältig sein - von steigenden Marktanteilen in Emerging Markets, über verbesserte Konkurrenzfähigkeit im Preiskampf bis hin zum Zugang zu neuen Kunden-/Produktsegmenten.

Die Recherche von Dr. Wiedmann zur Unterstützung der Arbeit, wie auch die Untersuchungen des Masteranden Herrn Philipp Gellert (TUM) ergaben, dass große Firmen sehr wohl Reverse Innovationen aktiv vorantreiben, während im Mittelstand das Bewusstsein dafür noch weitgehend fehlt. Weitere vielfältige Ergebnisse stehen in seiner Masterarbeit, die mit sehr gut benotet wurde.

Ein weiteres Highlight war die Unterstützung der Behindertenwerkstatt in Taicang mit einem studentischen Projekt. Ziel ist es, die nötigen Entscheidungen zur Arbeitsverrichtung für die Behinderten mit Ansätzen von Industrie 4.0 so zu vereinfachen, dass diese ihre Arbeit bei der Fertigung von Kabelbäumen fehlerfrei bewältigen können.

Menschen zu verbinden ist eine Lebensaufgabe

Von Jürgen R. Schmid

In den letzten Jahren habe ich Netzwerke immer mehr zu schätzen gelernt. Sie stärken jedes Mitglied im Verbund und machen große Ziele möglich, die für einen Einzelnen nicht realisierbar wären.

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Unser neues Mitglied: Urbato GmbH

urbato ist eine unabhängige Unternehmensberatung, gegründet von Dietmar Urban im Jahr 2012. Der Fokus der Beratungsleistungen gilt der Digitalen Transformation in der Industrie oder anders gesagt, der 4. industriellen R(E)volution.

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Unternehmerischer Nutzen von Industrie 4.0

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW ist der praxisgerechte Bezug hinsichtlich von Chancen und Möglichkeiten durch neue Denk- und Handlungsweisen in Verbindung mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten von hoher Bedeutung.

Neue Methodiken in dem in Kooperation mit der IHK Schwarzwald-Baar durchgeführten Workshops vom 21.10.2015 bei der Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil erarbeiteten die Teilnehmer aus Führungsfunktionen in drei unterschiedliche Thematiken für sie relevante Maßnahmen, Fragen und Antworten zu erarbeiten.

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