News … Institutionen

Lernfabrik Industrie 4.0 - Hochschule Aalen„Die Arbeitskräfte müssen gut auf den mit der Industrie 4.0 einhergehenden Wandel in der Arbeitswelt vorbereitet werden. Die neue Lernfabrik 4.0 an der Technischen Schule in Aalen ist ein Vorzeigeprojekt für die berufliche Ausbildung auf der Höhe der Zeit und erfüllt Praxisnähe in idealer Weise. Die Auszubildenden sowie die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildungslehrgängen können hier auf der Basis hochaktueller Industriestandards fit gemacht werden für die digitale Produktion der Zukunft“, sagte Ministerialdirektor Hubert Wicker am 21. November 2016 bei der offiziellen Einweihung der Lernfabrik, die das Ministerium mit bis zu 500.000 Euro fördert.

Das Landesnetz Mechatronik BW fungiert bei diesem Projekt als Kooperationspartner zusammen mit so namhaften Firmen, wie unter anderem Bosch, Festo oder EMAG.

Die Anforderungen an die Arbeitskräfte würden sich dabei verändern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen benötigten bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Fachkräftenachwuchses Unterstützung. „Die Lernfabriken 4.0 sind praxisnahe Lernorte, in denen das abstrakte Konzept der Industrie 4.0 fassbar wird“, so Wicker.

Die Hochschule Aalen will die Schulen beim Aufbau der Lernfabrik durch die in den Studiengängen Mechatronik und Ingenieurpädagogik aufgebaute Kompetenz unterstützen. Die Hochschulen in Aalen und Schwäbisch Gmünd bauen einen Studiengang „Internet der Dinge“ auf. Die Lernfabrik soll für gewisse Einheiten in der Grundlagenausbildung dieses innovativen Studiengangs zur Verfügung stehen. Auch die von der Aalener Schule durchgeführte Weiterbildung zum zertifizierten SPS- und Automatisierungstechniker soll teilweise in der Lernfabrik stattfinden.

News rund um die Institutionen

News … Partnerunternehmen

News aus den Partnerunternehmen

„Es kann sein, dass
ich damit voll gegen die Wand fahre“, sagt Frank Gläss. Aber die Zeit sei reif, die Art, wie wir arbeiten, zu revolutionieren und die Vorteile, die sich aus der Digitalisierung ergeben, zu nutzen.
Ein Beispiel dafür ist das neue Bürogebäude: Der Eingangsbereich ist großzügig, hell und offen. Es schließen sich Besprechungsräume an, ein großer Seminarsaal – einem Amphitheater ähnlich. Draußen scheint die Sonne, die Vögel zwitschern, das Bergpanorama ist kitschig schön. Auch der Terrassenbereich ist ansprechend gestaltet mit Sitzgruppen unter weißen Sonnenschirmen um einen Pool. Dieser Traum eines Bürogebäudes mit derzeit 40 Arbeitsplätzen kostet inklusive Urlaubsflair 500 Euro im Monat, existiert dafür aber nur in der virtuellen Welt. Es ist eine digital simulierte Arbeitsumgebung, in der man sich mittels eines Avatars bewegen und eben auch arbeiten kann.

Der komplette Artikel zum Nachlesen: Schwaebische Zeitung 24-08-2019 – Gläss-Artikel-Vom Kuhstall in die virtuelle Welt

Glaess Software & Automation GmbH

Hybridbauteile der 2e mechatronic GmbH & Co. KG

Eine der Kernkompetenzen von 2E mechatronic GmbH & Co. KG, Partner des Landesnetzwerk Mechatronik BW, ist die Herstellung von Kunststoffbauteilen mit Einlegeeinheiten in mittleren bis hohen Stückzahlen und höchster Qualität. Verarbeitet werden hierbei die gängigen Thermoplaste. Das Portfolio reicht von DIN- und kundenspezifischen Steckverbindern über Steckerrahmen bis hin zu komplexen Gehäuselösungen zur Aufnahme von Elektronikbaugruppen, welche über die verschiedensten elektrischen Kontaktierungsmöglichkeiten verfügen.

Prinzipiell sorgen Hybridbauteile dafür, den steigenden Anforderungen nach mehr Kosteneffizienz, Funktionsintegration und neuen Technologien gerecht zu werden, auch in Verbindung mit kleiner, leichter und kompakter.

Es ist aber nicht nur die Fertigung an sich, sondern bereits in der Entwicklung und Konstruktion müssen vielfältige Aspekte berücksichtigt werden, die dem Kunden einen mehrheitlichen Nutzen und nachhaltige Qualität sichern. Eine gelebte „0-Fehler-Kultur“ im Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachgelagert reibungslose wie vollautomatisierte Produktion der Bauteile.

Eine innerhalb der Prozesskette integrierte Prüfung auf Dichtheit, Maßhaltigkeit, Kurzschluss und Sauberkeit wie Vollständigkeit sind ebenso elementar, wie das Ausschleusen fehlerhafter Teile, eine Gutteilmarkierung und das automatisierte Verpacken.

Die technologischen Vorrausetzungen, wie intelligente Fertigungs- und Organisationssysteme innerhalb der Wertschöpfungskette wurden unter Industrie 4.0 relevanten Gesichtspunkten geschaffen.

Aber auch der Mensch spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Das professionelle Projektmanagement bei 2E garantiert eine optimale Lösungsfindung bei der Erstellung des Fertigungskonzeptes bis hin zur Umsetzung. Vom ersten Kontakt über die Musterfertigung inklusive Changemanagement bis zur Serie werden die Kunden aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Industrieelektronik und in der Automatisierung fortwährend in die Prozesse mit eingebunden.

2E mechatronic GmbH & Co. KG

100 Orte-Auszeichnung: IT Egineering & Automatisierungssysteme GmbH

Dazu gehört die iT Engineering GmbH aus 72124 Pliezhausen für deren MES-Software EMC – ein Bindeglied zwischen ERP und Shopfloor. iT Engineering hat mit seiner MES-Software EMC ein Produkt entwickelt, das sich speziell an mittelständische Industrieunternehmen richtet. Die Software fungiert dabei als „Informationsdrehscheibe“ innerhalb der Produktion und ermöglicht die intelligente Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen.

Die MES-Software EMC trägt durch Echtzeit-Abbilder der Produktion zur Reduktion von Verschwendung über bestehende Ansätze hinaus bei. Das MES übernimmt die grob geplanten Fertigungsaufträge vom ERP und sorgt mittels Feinplanung für eine perfekte Maschinenbelegung und optimale Auftragsabwicklung. Die Maschinenplanung basierend auf dem Langfristhorizont wird mit Echtzeit-Produktionsdaten optimiert. Die Online-Daten von den Maschinen (z.B. die aktuellen Produktionsleistungen, ungeplante Stillstandszeiten) sind die Basis für Echtzeitberechnungen im Modul EMC.Feinplanung. Im Planungsmodul wird der aktuelle Produktionsfortschritt berechnet und Produktionsverzögerungen in Echtzeit visualisiert. Die daraus resultierenden Veränderungen auf die nachfolgenden Aufträge werden berechnet und die Planung automatisch korrigiert.

Die erfassten Produktionsdaten werden online über einen Fertigungsmonitor, PC oder mobile Endgeräte visualisiert. Ein grafisches Fertigungslayout informiert auf einen Blick über Maschinenzustände, Auftragssituation, Produktionsauslastung und Störgründe. Missstände werden sofort angezeigt und ermöglichen den Produktionsverantwortlichen ein rechtzeitiges Eingreifen. Alle Produktionsdaten und Informationen werden für aktuelle Auswertungen, Kennzahlen wie OEE zur Effizienz und Effektivität der Produktion bereitgestellt.

Die Integration der Daten bietet die Möglichkeit, Transparenz über Fertigungsabläufe zu erhalten und flexibel auf Auftragsänderungen zu reagieren. Die erfassten Daten werden automatisch archiviert, so dass sich Aufträge einfach zurückverfolgen und analysieren lassen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der „elektronischen Lebenslaufkarte“ für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen: Das MES informiert über bevorstehende Wartungen und dokumentiert alle Vorgänge rund um die Ressourcen in Form einer elektronischen Lebenslaufkarte. Über diese elektronischen Lebenslaufkarten werden Wartungsintervalle entsprechend des tatsächlichen Einsatzes ermittelt und geplant. Wartungs- und Instandhaltungsprozesse werden automatisiert angestoßen. Die Funktionen zur vorbeugenden Instandhaltung tragen effektiv dazu bei, Stillstände in der Produktion zu vermeiden als auch die Qualität der Teile sicherzustellen.

Kunden profitieren von der Lösung durch die hohe Transparenz: die MES-Software EMC erstellt automatisch aktuelle Übersichten zum Auftrags- und Fertigungsstatus, den aktuellen Beständen in der Produktion, den Wartungsintervallen und Störfällen.

Der Aufwand für Datenerfassung und –suche wird deutlich reduziert und der Auftragsfortschritt lässt sich ortsunabhängig überwachen. Durch die durchgängige IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse lassen sich komfortabel benutzerfreundliche Reporte und Statistiken erstellen und der Aufwand für die Produktionsplanung deutlich reduzieren.

iT Engineering Software Innovations GmbH

100-Orte-Auszeichnung: Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Auch die Schnaithmann Maschinenbau GmbH ist mit ihrem Navigationssystem für den Arbeitsplatz ausgezeichnet worden. „Wir haben mit dem Montage-Assistenzsystem sozusagen ein Navigationsgerät für den Arbeitsplatz entwickelt. Das System hilft, Fehler zu vermeiden – denn hohe Qualität wird immer wichtiger,“ so Volker Sieber, Entwicklungsleiter des Unternehmens.

Bei cubu:S handelt es sich eine intelligente und vernetzungsfähige Infrastruktur für Handarbeitsplätze, vornehmlich für die Bereiche Montage, Verpackung und Kommissionierung. Das System wurde entwickelt, um die Mitarbeitenden an der Montagestation zu unterstützen und mögliche Anwenderfehler zu minimieren. Das Prinzip ist einfach: Durch ein Lichtsystem wird dem Werker der aktuell nötige Arbeitsschritt visualisiert und auf die richtige Ausführung hin überprüft. Alle Anzeige- und Projektionsvorgänge werden mittels eines Beamers realisiert. Für sämtliche Überwachungs- und Kontrollfunktionen wurde ein Bewegungssensor aus der Unterhaltungsindustrie integriert – die Kinect der Spielekonsole Microsoft XBox. Zur Steuerung des Gesamtsystems wird ein handelsüblicher PC verwendet. Das System hilft im produktiven Umfeld, Fehler bei der manuellen Montage zu vermeiden und wird auch gerne dazu verwendet, Kommissioniervorgänge auf Korrektheit und Vollständigkeit hin zu überwachen.

Cubus-System, Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Zu verbauende oder zu kommissionierende Teile werden in einem Kanbanregal bereitgestellt. Entsprechend der Montagefolge oder des Inhalts des Kommissioniervorgangs werden die benötigten Teile der Reihe nach angeleuchtet (Pick-by-Light) und deren korrekte Entnahme überwacht. Bei versehentlicher Fehlentnahme erfolgt ein optisches und/oder akustisches Signal. Die Montageanleitung wird gestoppt, bis das richtige Bauteile entnommen wurden.

Notwendige Arbeitsinformationen werden je nach Anforderung als Video, Foto oder Anweisung direkt in den Arbeitsbereich projiziert, der Verbau- oder Ablageort wird ebenfalls durch Licht-Projektion optisch hervorgehoben (In-Situ-Projektion). Abschließend werden Identität des richtigen Teils, dessen Position und dessen Orientierung überprüft (Verbau- und/oder Anwesenheitskontrolle).

Mitarbeitende werden bei sämtlichen Montageschritten angeleitet. Das bringt den unmittelbaren Vorteil mit sich, dass Fehler jedweder Art unmittelbar und in Echtzeit signalisiert werden und damit bereits in der Entstehungsphase behoben werden können und somit die Null-Fehler-Montage schon während des Prozesses sichergestellt werden kann.

Der mit Assistenzsystemen ausgestattete Arbeitsplatz erlaubt es, Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeiter zu reduzieren. Gerade bei einer variantenreichen Montage ist dies von unschätzbarem Vorteil. Mitarbeiter können an unterschiedlichen Montagestationen eingesetzt werden. Durch die Kombination aus Anleitung und Überwachung von korrekt durchgeführten Prozessschritten können zudem auch An- und Ungelernte zu qualitativ hochwertiger Tätigkeit befähigt werden. Das Schnaithmann-System findet sogar bei leistungsgeminderte Menschen seinen Einsatz und trägt dazu bei, diese ins Arbeitsleben zu integrieren. Das Assistenzsystem lässt sich leicht in bestehende Systeme integrieren. Ein neuer Vorgang lässt sich ohne Programmierkenntnisse innerhalb kürzester Zeit durch eine einmalige Durchführung eines korrekten Prozessablaufs im System hinterlegen (Teach-In).

Das Assistenzsystem kann durch den Bewegungssensor selbständig einen Variantenwechsel erkennen und entsprechend darauf reagieren, ohne dass der Mensch handelnd eingreifen muss. In Verbindung mit weiteren Datenbank- und Datentransfertechnologien kann das System die Mitarbeiter bezüglich Ergonomie unterstützen, qualitative Auswertungen durchführen und sich adaptiv dem Leistungsniveau der bedienenden Person anpassen. Das Ergebnis ist ein effizienter Prozessablauf bei gleichzeitiger Minimierung der Anwendungsfehler sowie eine hohe Produktionssicherheit.

 

Schnaithmann Maschinenbau GmbH

News … LMBW

News aus dem Landesnetzwerk Mechatronik BW (LMBW)

Landesnetzwerk Mechatronik BW

Nachdem Ende des Jahres 2020 das neue Geschäftsmodell des Landesnetzwerk Mechatronik BW bestätigt und genehmigt wurde, ist in diesem Zusammenhang auch der Relaunch des Webauftritts in Angriff genommen worden.

Neues Design, neue Strukturierung und mehr Informationsgehalt rund um die Aktivitäten unseres Netzwerks sowie den Partnerunternehmen ist nur ein Aspekt der Anpassungen, sondern auch zusätzliche Kommunikations-Tools für Projektmanagement sowie Veröffentlichungen daraus. Sukzessive werden wir diese aktivieren.

In der Mitglieder-(Partner-) Versammlung des KMBW|LMBW im Dezember 2020 wurde einstimmig beschlossen, dass zum die Jahresbeiträge auf einen Pauschalbetrag von 250 € fixiert werden und bezüglich der Vorgehens- bzw. Handlungsweise des Landesnetzwerk Mechatronik BW noch mehr auf die Bedürfnisse der Untrnehmen angepasst werden. Thematische Eingruppierungen, Bildung von Lösungsgemeinschaften, verstärkte Einbindung der Innovationsmanager in die Prozessketten sowie ein stärkere Betrachtung einer kooperativen Wertschöpfungskette (Marktpotentiale, Kommunikation, Geschäftsmodellierungen, etc.) sind nur ein Teil der Inhalte vor, während und nach Projektierungen.

beteiligte Unternehmen zur Control 2018

Arena of Quality 2018
Zur Control – der Internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung im Jahre 2018 wurde an deren Eröffnungspressekonferenz und während des 1. Messetages die Arena of Quality & Security aus der Taufe gehoben. Aus diesem Grund entstand eine verkleinerte Version, um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, wie sich zur Control 2019 die Partner und Initiatoren das Konzept in der Realität vorstellen. Noch mit Infoständen ausgestattet, soll in 2019 ein technologischer Querschnitt rund um die Hauptthematik und deren flankierenden Ansätzen gezeigt werden.

Die Plattform, initiiert vom Landesnetzwerk Mechatronik BW in Kooperation mit der P. E. Schall GmbH & Co. KG, hat die Aufgabe, einzelne Segmente, Komponenten, Themenbereiche rund um Qualität und sicherheitsrelevante Aspekte anhand eines Praxisbeispiels, wie in diesem Jahr ein Reisemobil der Erwin Hymer Group, zu veranschaulichen.

Intention der Arena of Quality & Security ist, gegenseitig als Innovationstreiber zu fungieren und all die vielen Bausteine rund um die jeweiligen Einsatzbereiche und Vernetzungsmöglichkeiten, die miteinander harmonieren müssen, auf einer gemeinsamen Plattform zu präsentieren.

Flughafen der Zukunft

Rund 80 Personen trafen sich am 26. April 2018 im größten, exklusiven Business-Club Europas in Frankfurt, welcher im Areal des Flughafens Frankfurt beheimatet ist, zu einem Symposium chinesischer Firmen, Investoren und Repräsentanten zusammen mit deutschen Unternehmen.

Ein Event in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Mechatronik BW in einer Location, die nicht passender zu der Thematik für eine solche Auftaktveranstaltung wäre, als der größte Flughafen Deutschlands.

Namhafte Opening-Referenten, wie Thomas Jarzombek, Mitglied des Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt oder Anke Giesen, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Fraport AG nahmen jeweils in ihrer Funktion Stellung zu den aktuellen Plänen und Vorhaben in Bezug auf den Flughafen der Zukunft.

Und natürlich war es ein Bestreben des LMBW, baden-württembergischen Unternehmen die Chance zu ermöglichen, ihr Knowhow und Potential ebenfalls zu präsentieren. Zumal ein Flughafen der Zukunft weit mehr als die eigenbetriebliche Technologie und Logistik benötigt.

Der Input während des Symposiums war intensiv, reichhaltig und umfasste eine breite Palette an Kompetenzbereichen. Breits während der Vorträge als auch danach fanden zahlreiche Gespräche sowohl durch die Firmen untereinander, als auch mit den chinesischen Vertretern statt. Alles in allem konnten sich die Teilnehmer einen Überblick davon verschaffen, welch Potential, Ideenreichtum und Innovationskraft gegenseitig vorhanden ist. Erste konkrete Geschäftsanbahnungen wurden bereits vor Ort besprochen. Für eine Auftaktveranstaltung dieser Art ein Zeichen, eine Fortsetzung in Baden-Württemberg in Angriff zu nehmen.

Vor einigen Jahren haben wir diese Grafik anfertigen lassen. Sie sollte die Verzahnung der unterschiedlichsten Bereiche, Branchen und Disziplinen veranschaulichen, in deren Mittelpunkt die Mechatronik steht. Zu diesem Zeitpunkt dachte niemand in irgendeiner Art und Weise an Industrie 4.0. Bestimmt kreisten die Gedanken und Visionen in die Richtung, aber die Begrifflichkeiten hatten noch andere Namensgebungen.

Wie würde das Schaubild heute aussehen? Müsste anstatt des Antriebriemens eine Datenleitung das Gesamtwerk umspannen und die innersten Stichpunkte mit der „modernen“ Sprachgebung ausgetauscht werden?

Doch mehrere Punkte sind uns wohl in der Zwischenzeit alle klar geworden. Wir werden all die Möglichkeiten der Vernetzung, der Digitalisierung, der Informationen aus den Datenströmen immer mehr nutzen. Und diese Optionen beziehen sich nicht ausschließlich auf die Industrie, sondern sie wird auch gesellschaftliche Auswirkungen haben. Und doch darf sich nicht alles nur um die smarten Dinge drehen, sondern die Mechanik, Elektronik, Aktorik, Sensorik, Optik und die sonstigen elementaren Komponenten müssen ebenso ihren Beitrag dazu leisten. Denn wenn diese ihren „Geist“ aufgeben, dann kommt der digitale Zug ins Stoppen.

Trotz allem treibt uns vieles um und bei so manchem möchte man den Griff der angezogenen Handbremse finden, um momentane Gegebenheiten zu beschleunigen. Deshalb, weil die alltägliche Praxis einem von Fall zu Fall verdeutlicht, welch real bestehendes Potential nicht genutzt wird, um Abläufe durch bereits bestehenden Datenbestand zu vereinfachen oder effiziente Technologien nicht zum Einsatz, die schnell und unkonventionell für eine deutliche Optimierung und Zufriedenheit sorgen würden. Und dann kommt das, was zwangsläufig kommen muss. Eine begeisterte Bundeskanzlerin in China, die während ihrer Delegationsreise nicht allein von Global Playern sondern auch von hiesigen Start-Ups präsentiert bekam, was möglich, geplant und im Einsatz ist. Natürlich immer unter dem Blickwinkel der hiesigen Verhältnisse. Aber es veranlasste sie, in Richtung unserer Industrie- und Forschungslandschaft, den Appell auszusprechen, unbedingt Schritt zu halten. Tun wir nicht alles menschen- und technisch Mögliche und werden vielfach von Randbedingungen ausgebremst.

Oder aber haben wir vieles schon, aber nur wenige wissen davon. Ist es der Transfer, das System oder weshalb ist zum Beispiel 5G in vielen Ländern bereits in der Einführungs- und bei uns noch in der Planungsphase, obwohl die Technologie die nötigen Voraussetzungen schafft, um die angestrebten Ziele in die Realität umzusetzen. Schwarmintelligenz in Form von Drohnen wurde uns in Südkorea bei den Olympischen Sommerspielen demonstriert, wenn auch mit Hilfe von amerikanischen Knowhow und man könnte mit Sicherheit noch einiges mehr aufzählen,

ABER, all das spornt uns als Landesnetzwerk Mechatronik BW noch mehr an, die Punkte und Themen aufzugreifen, um sie im Interesse der Unternehmen nach vorne zu treiben. Sei es in Form von Interessensgemeinschaften, Initiativen oder themenspezifischen Projektgruppen mit der Zielvorgabe praxis- und nutzenorientierte Ergebnisse zu erzielen. Gemäß der Philosophie „Gemeinsam sind wir stark!“ lassen wir uns die Butter nicht vom Brot nehmen und arbeiten mit Hochdruck an nachhaltigen Umsetzungen.

Veranstaltung-Connecting-for-More-Südkurier-08.09.2017

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste sowie persönlichen Statement zur Thematik durch Herrn Walther Rosenberger (Leiter des Wirtschaftsressorts des Medienhaus Südkurier) übergab dieser das Wort an Volker Schiek, Geschäftsführer des Landesnetzwerk Mechatronik BW. Er präsentierte die Chancen, Potentiale und Möglichkeiten einer kooperativen Zusammenarbeit durch gemanagte Prozesse. Im Anschluss daran referierten die Herren Dr. Macke (ZF Friedrichshafen AG) und Prof. Baltes (Direktor des IST-Insitut für Strategische Innovation & Technologiemanagement) über Interoperabilität bzw. innovative Start-Ups mit anschließender Diskussion.
Mini-Workshops in Form von gruppenweisen Brainstormings über das Thema, welche interne wie externe Bereiche vernetzt sein sollten und welche Vorteile dies bietet rundeten die Veranstaltung ab.

Veranstaltung-Cloudtechnologien-fuer-die-Produktion-11.05.2017

Die optimale Konzeption Ihrer neuen Fertigungslinie ist ein Grundstein für die
Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit Ihres Unternehmens. Gerade bei hoher
Variantenvielfalt sind marktgerechte Produktionskosten durch optimale Nutzung der
Ressourcen, kurze Durchlaufzeiten und niedrige Bestände entscheidend.
Eine Losgröße-1-Fertigung lebt neben leistungsfähigen und flexiblen Maschinen von einer übergeordneten, intelligenten Fertigungsleitsteuerung. Und wenn dabei noch die Cloud mit ins Spiel kommt, dann eröffnet dies völlig neue Aspekte in der Wertschöpfungskette.
Viel Theorie wurde schon präsentiert, doch dieses Mal zeigte die Veranstaltung  in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt und der iT Engineering Software Innovations GmbH Praxisbeispiele aus Projektierungen zwischen Hochschule und Industrie sowie Kooperationen untereinander.
Im Anschluss an die Vorträge fand in lockerer Atmosphäre ein reger Austausch mit den
Referenten statt, während die Demonstratoren von Fachleuten vorgeführt wurden.

Cluster-Brunch 2016

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich am 7. November 2016 mit den Managern der Spitzencluster und wichtiger Cluster-Initiativen und Netzwerke des Landes getroffen, um mit ihnen über Zukunftsthemen und aktuelle Weichenstellungen für die Clusterpolitik des Landes zu diskutieren.

„Clustermanagerinnen und -manager fühlen täglich den Puls der Unternehmen und sind daher kompetente Partner, wenn es für die Politik um die Bewertung neuer Trends und Herausforderungen geht, ebenso wie für die Ableitung und Entwicklung von Strategien und Handlungsmöglichkeiten“, erklärte Hoffmeister-Kraut im Anschluss des „Cluster-Brunchs“ in Stuttgart. „Wir wollen den Erfahrungsaustausch daher weitere intensivieren, insbesondere bei der Umsetzung von Fachpolitiken für verschiedene Technologiefelder und Branchen wie auch in der regionalen Wirtschaftspolitik.“

Auf der Agenda des Treffens standen die Themen Digitalisierung, Internationalisierung, Gründung und Start ups, Bildung und Fachkräfte, Innovation sowie Crossclustering bzw. Technologietransfer. „Cluster-Initiativen sind wichtige Innovationstreiber und helfen gerade kleinen und mittleren Unternehmen, in einem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben“, hob die Ministerin hervor. Denn wer im Wettbewerb auf in- und ausländischen Märkten bestehen wolle, müsse Produkt- oder Verfahrensinnovationen noch besser und schneller voranbringen. Unternehmen, die in solchen Cluster-Initiativen und Netzwerken arbeiten, berichten unter anderem, dass sie besser mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, um Probleme zu lösen, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und dass sich gerade Kooperationen mit Unternehmen aus dem Netzwerk ziel- und passgenau anbahnen lassen. In anderen Fällen wurde bei gemeinsamen Forschungs- und Kooperationsvorhaben das Innovationsrisiko auf mehrere Schultern verteilt, gemeinsame Messeauftritte auf internationalen Fachmessen oder Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung wie gemeinsame Azubi-Werbetage durchgeführt.

Die Beispiele, bei denen solche Netzwerke konkret tätig werden, sind vielfältig:

  • bwcon, CyberForum, VDC Fellbach und das Landesnetzwerk Mechatronik BW haben am Grundsatzpapier Digitale Agenda 2020+ BW mitgearbeitet und wirken bei der Umsetzung mit.

Brasilianische Delegation bei Schnaithmann Maschinenbau GmbH - 2016

Wie effizient, wie informativ kann ein Zwischenstopp einer Delegation aus Brasilien mit Fokus „Industrie 4.0“ gestaltet werden, wenn diese vorher schon auf einer Hannover Messe war? Nun ja, auf einer Messe kann man viel sehen, staunen, informieren. Aber steht genügend Zeit zur Verfügung, mit den entsprechenden Industrievertretern ausführliche Gespräche zu führen, miteinander zu diskutieren, in einen Erfahrungsaustausch einzutreten, nicht einzeln, sondern in einer Gruppendynamik?

Eher nicht und so haben wir unter dem Motto „…denn sie wissen, was sie tun!“ einen Talk mit Industrievertretern bei der Firma Schnaithmann Maschinenbau GmbH am 03.05.2016 organisiert. Firmen als auch Institutionen, wie die Hochschule Esslingen/Göppingen, TruPhysics, Siemens, KUKA, Balluff, Schunk, Artiminds, Mapal und natürlich der Gastgeber Schnaithmann Maschinenbau boten ein vielfältiges, informatives Potpourri rund um Industrie 4.0. Praxisnahe Themen wie Aus- und Weiterbildung, auch mit Option einer Kooperation zwischen Hochschulen, Steuern, Greifen, Automatisieren, Robotik, Sensorik, digitaler Zwilling wie auch neue Formen der Programmierung und Simulation standen auf der Tagesordnung. Nur Theorie? Nein, dazwischen ging es in die Produktionshallen, in denen man die Entstehungsstufen einer Maschine, intelligente Montagearbeitsplätze sowie im Showroom unterschiedlichste Projekte bestaunen konnte.

In einem abschließenden Resümee wurden Projektideen, Netzwerkaktivitäten festgelegt, ein eventueller Gegenbesuch vereinbart, auf jeden Fall sollen die geknüpften Kontakte intensiviert werden, um Industrie 4.0 in Brasilien voranzutreiben.

Mechatronik-Dialog 2016

„PRAXISGERECHTE IDEEN FÜR LÖSUNGEN, DIE FÜR IHR UNTERNEHMEN MORGEN INTERESSANT SEIN KÖNNTEN“, dies war dieses Jahr die Prämisse des Mechatronic Dialogue am 13.04.2016 in Karlsruhe in den Räumen der IHK.

Nach den ersten Statements aus Stadt- und Landespolitik, sowie aus Sicht von Industrie und Wissenschaft folgte die Podiumsdiskussion mit der provokanten Frage „Baden-Württemberg: Das Land der Zukunft?“ Und genau so wurde unter den verschiedensten Blickwinkeln Ansichten, Meinungen und Standpunkte ausgetauscht. Ob es die Standortfrage, die Infrastruktur, die Forschung, die politischen Zukunftsprogramme oder der Vergleich zu anderen Ländern und Kontinente anbetraf, dass es kein Stillstand geben und jedes Unternehmen sich im Klaren ist, dass es mit der Zeit gehen muss, aber die nötigen Instrumente und Bedingungen geschaffen werden, kam verstärkt zum Ausdruck.

Die zahlreich anwesenden Teilnehmer, wie es nun mal in einem Dialog üblich sein sollte, nahmen regen Anteil und brachten ihre Anregungen und Fragen mit ein. Im Detail präsentierten dann Geschäftsführer, Bereichs- und Institutsleiter die industrie- sowie produktbezogenen Strategien in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens. Dabei haben die Referenten einen tiefen Einblick in deren strategische Überlegungen gewährt. Interessant für die Anwesenden, vertiefend in den jeweils im Anschluss stattgefundenen Dialogen mit den Vortragenden, verbunden mit neuen Erkenntnissen für Überlegungen in die Zukunft gerichtet.

Die sogenannte 4. industrielle Revolution bringt in jedem Falle deutliche Veränderungen im Zusammenwirken von Mensch und Maschine. Neue Einflüsse auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und die technologische Entwicklung werden das urbane Leben nachhaltig verändern. Wesentliche Einflüsse, kulturelle und ethische Aspekte wurden dazu von Anselm Bilgri in einem sehr bewegenden und aufrüttelnden Vortrag dargestellt.

Rohstoffgipfel und Sägerkongress 2016

Über 200 Teilnehmer aus Forstwirtschaft und Sägeindustrie kamen Anfang Februar nach Würzburg zum Rohstoffgipfel und Sägerkongress, um Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 zu diskutieren. Branchenkenner zeigten sich positiv überrascht von der Teilnehmerzahl, weil doch einige Unternehmen die Fragestellungen von Industrie 2.0 und 3.0 noch nicht ganz erreicht haben. Landesnetzwerk Mechatronik-Geschäftsführer Volker Schiek war Key-Speaker für die zweitägige Tagung und gab einen vielbeachteten Ausblick auf die Chancen durch I 4.0 in Forst- und Holzwirtschaft.

Industrie 4.0 bietet Chancen auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Zum Beispiel können personalisierte und digitale Lösungen vom Waldarbeiter bis zum Möbelkäufer Sicherheit und Effizienz fördern und Kundenbindung generieren. Ebenso können durch digitale Vernetzung gesamter oder Teile der Prozessketten Effizienzpotenziale gehoben und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Schiek vom Kompetenznetzwerk Mechatronik urteilte: „Die Chancen sind deutlich größer als in der Autoindustrie“.

Eine Möglichkeit zur Nutzung der Chancen ist Förderung von Transparenz und Kooperationen: Durch Bündelung und Teilen von Informationen und Diensten zwischen den Akteuren der Forst- Holzkette, kombiniert mit neuen Technologien wie virtueller Realität und Robotik im Wald, kann die vierte industrielle Revolution auch die Forst- und Holzbranche erreichen und zukunftsfähig gestalten. Verbesserter Kundenservice, optimierte Logistik, effizientere Prozessketten und Stärkung der Innovationskraft wären nur einige der zu erwartenden Benefits.

Merforth von der Fachberatung UNIQUE zeigte die große Spanne der digitalen Voraussetzungen in Sägewerken: Neben dem selbstverständlichen Einsatz modernster Sensorik, Robotik, Steuerungs- und Vermessungstechnologie in Maschinen und Anlagen gibt es in anderen Betrieben zahlreiche Medienbrüche, die analoge Datenerfassung und Mehrfachaufnahme von Daten mit sich bringen. Durch die digitale Optimierung der Schnittstelle Wald-Werk und eine eng aufeinander abgestimmte Lieferkette, „angetrieben“ vom Bedürfnis der Endkunden, können Verwaltungs-, Lagerhaltungs- und Kapitalbindungskosten gemindert sowie Forstschutz- und Holzqualitätsaspekte verbessert werden. Teilautonome Fertigungsplanung statt zentraler Arbeitsvorbereitung kann Betriebsflüsse und die Auslastung der Anlagen optimieren sowie Wartungs- und Stillstandsplanung einbeziehen. In einer über Betriebsgrenzen zum Rohstofflieferanten und zum Kunden verketteten Produktion führen schnellere Durchlaufzeiten zu geringeren Lagerbeständen. Betriebliche Strategien zur Umsetzung von Industrie 4.0 sind dabei einerseits wegen der sehr verschiedenen digitalen und prozessualen Ausgangslagen individuell zu entwickeln andererseits mit den Geschäftspartnern abzustimmen, also nur als Teamleistung zu realisieren.

Mit dieser Einschätzung stimmte Merforth mit Schiek überein, der betonte, dass Einzelkämpfer in der I 4.0-Bewegung ein Auslaufmodell seien.

3D-Druck-Veranstaltung-Auditorium-10.11.2015

3D-Druck-Veranstaltung-Exponate-10.11.2015

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW, die Cinteg AG, die IHK Bezirkskammer Göppingen, die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen lud am 10. November 2015 in die Aula des weiteren Kooperationspartners Hochschule Esslingen, Campus Göppingene ein, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Welt des 3D Drucks zu informieren.

Mit Steve Rommel vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung konnte ein hochkarätiger Referent gewonnen werden, Einblick in die vielfältigen Anwendungsgebiete der additiven Fertigung zu geben.

Vier Praxisbespiele aus der Region zeigten konkrete Einsatzmöglichkeiten dieser faszinierenden Technologie. Die Referenten berichteten über ihre Verwendung unterschiedlicher 3D Druckverfahren im täglichen Arbeitsumfeld. Flankierend konnte in einem Ausstellungsbereich die referierten Inhalte in Form von Exponaten betrachtet und mit den Experten diskutiert werden.

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW ist der praxisgerechte Bezug hinsichtlich von Chancen und Möglichkeiten durch neue Denk- und Handlungsweisen in Verbindung mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten von hoher Bedeutung.

Neue Methodiken in dem in Kooperation mit der IHK Schwarzwald-Baar durchgeführten Workshops vom 21.10.2015 bei der Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil erarbeiteten die Teilnehmer aus Führungsfunktionen in drei unterschiedliche Thematiken für sie relevante Maßnahmen, Fragen und Antworten zu erarbeiten. „Wohin geht der Weg im Bereich der Produktentwicklung, Produktion, Geschäftsmodelle, Unternehmenszyklen, Netzwerkmanagement“ oder als 2. Thema „Marktdurchdringung, Wettbewerb, Benefit, neue Vorgehensweise beim Markteintritt, jeweilige infrastrukturelle und kulturelle Gesichtspunkte, Kooperationsformen“. In der 3. Gruppe ging es um „neues Anforderungsmanagement unter Einbeziehung von Aus- und Weiterbildung, Personal- und Strukturplanung, zusätzliche Investitionsvolumen, Dienstleistungen und Services, Marketing und Vertrieb“.

Gegenseitige Erfahrungen ließen den einen oder anderen Weg verwerfen, dafür aber neue Ansätze finden. Zwar konnte jeder der oben genannten Punkte vertieft werden, aber in der abschließenden Einschätzung über den Nutzen diesen Workshops nahmen die Teilnehmer viel Input mit und begrüßten eine Fortsetzung des Formats.

UFOM (Unternehmer Forum Oberes Murrtal)

Gemäß der Philosophie des Landesnetzwerk Mechatronik BW, den Unternehmen, deren Technologien und Innovationen eine geeignete Plattform zu bieten, sind wir nun auch Netzwerk-Partner im Unternehmer-Forum Oberes Murrtal, getreu dessen Motto „Unternehmer helfen Unternehmern“.

Das UFOM ist ein Zusammenschluss von über 50 aktiven Unternehmen mit einem Wirkungskreis von Oppenweiler, Sulzbach an der Murr und Spiegelberg über Großerlach, Murrhardt und Fichtenberg bis Oberrot. Deren Mitglieder führen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen und reichen vom Einzelunternehmen bis zum Industriebetrieb mit bis zu 600 Mitarbeitern.

Das UFOM führt einen aktiven Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen Schulen und Öffentlichkeit, zur Stärkung der Region und für den wirtschaftlichen Erfolg der Mitgliedsunternehmen. Es bündelt die Interessen, den Sachverstand und die Erfahrung der organisierten Personen und Unternehmen. Das UFOM vermittelt in Vortragsveranstaltungen fachbezogene Kenntnisse zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen und Erfordernissen und fördert die Berufsbildung sowie engagiert sich insbesondere für den Nachwuchs unsere Fachkräfte von morgen.

Link zum UFOM

Industrie-Dialog Standortfaktor Mechatronik 2015

Industrie-Dialog: „Standortfaktor Mechatronik“ in Kooperation mit der KSK Göppingen

Ca. 150 Teilnehmer bekamen unter anderem Informationen rund um die modernen Methodiken der Aus- und Weiterbildung hinsichtlich der „intelligenten Fabrik“ seitens der Gewerbliche Schule Göppingen in Form der dortigen Lernfabrik, wie auch der Hochschule Esslingen/Göppingen mit dem Applikationslabor sowie Bildungshaus und ständigen Anpassungen in den Ausbildungsinhalten auf Grund der Requirements von Industrie 4.0. Und zu diesem Thema in Bezug auf Qualifikationen nahm der Leiter des Vertriebs Deutschland der Festo Didactic SE Stellung. Auch ein Best-Practice-Beispiel wurde auf dem Industrie-Dialog präsentiert, das IPO.Eye der IPO.Plan GmbH, ein 3-D-Erfassungsroboter. Zum Abschluss gab es interessante Einsichten aus der Motorsportszene vom ehemaligen Motorsportchef Mercedes-Benz, Herr Norbert Haug, auch in der Adaption auf Unternehmen in den verschiedensten Aspekten.

Mit Diskussionen über die dargebotenen Informationen, wie der persönliche Austausch und das gegenseitige Kennenlernen, fand die halbtägige Veranstaltung im typischen Networking-Charakter ihr Ende.

Als besonderen Service bot das Landesnetzwerk Mechatronik den Besuchern einen Shuttle-Service mit dem E-Bus „Sileo“ vom Parkplatz der EWS-Arena zum Sparkassenforum an.

Sileo-Shuttle Industrie-Dialog Standortfaktor Mechatronik 2015

Fabrikautomation in China

Mit über 50 Besuchern aus Industrieunternehmen und Institutionen war der Veranstaltungsraum IHK Region Stuttgart, Bezirkskammer Göppingen fast bis zum letzten Platz gefüllt.

Für die Anwesenden waren laut einheitlichem Tenor aus den Rückmeldungen die unterschiedlichsten Sichtweisen aus Industrie vor Ort (Phoenix Contact, KUKA, Schunk), Marktchancen und -übersicht für den Maschinenbau sowie Komponenten und Dienstleistungen von Unternehmen und Institutionen, die direkt in China tätig sind, ein wichtiger Input. Genauso wie die gewährten Ausblicke aus Sicht der Wirtschaft (Dr. Margot Schüller, GIGA-Institut), der Aus- und Weiterbildung (Prof. Reiner Dudziak), der Wissenschaft und Politik (Prof. Alexander Gerybadze).

Dies zeigt sich vor allen Dingen aus den Diskussionen, Nachfragen während und nach der Veranstaltung. Noch lange danach wurden in intensiven Gesprächen mit den Referenten und weiteren Anwesenden die Situation des chinesischen Marktes und deren Potential erörtert.

Das rege Interesse an der Thematik bestärkt auch das Landesnetzwerk Mechatronik BW in seinen Bemühungen, die Außenrepräsentanz und deren Aktivitäten vor Ort, vertreten durch seinen Innovationsmanager Dr. Hans Wiedmann, weiter zu verstärken.

Innovation Day am 18.09.2014 bei der 2e Mechatronik GmbH & Co. KG: Wissen schafft smarte MikrotechnologieInnovation Day am 18.09.2014 bei der 2e Mechatronik GmbH & Co. KG: Wissen schafft smarte Mikrotechnologie - Programm

Im Rahmen der Veranstaltungsserie „Innovation Days“ nutzten zahlreiche Besucher  diesen Tag, um sich über smarte Technologien nicht nur im Textilbereich sondern auch mit Blick in die zukünfitige Einsatzbereiche zu informieren. Mit Ideen und praxisorientierte Umsetzungen gespickte Vorträge liessen so manchen erstaunen. Eine abschließende Führung durch die Fertigung der 2E Mechatronik GmbH & Co. KG rundete das Programm ab.

Max-Sybre-Symbosium 2014

„Wissenschaftliche Leistung sollte nicht nur ihrer selbst wegen, sondern insbesondere mit Synergie und in Bezug auf deren konkrete Anwendung hin erzeugt werden.“ Diese These des ehemaligen Präsidenten der Fraunhofer Gesellschaft und langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden der Steinbeis-Stiftung, Prof. Dr. rer. nat., Dr.-Ing. E.h. Max Syrbe (1929-2011), stand im Mittelpunkt des zweiten Max Syrbe-Symposiums im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Das Format des Symposiums stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Interaktion: In einer Diskussionsarena standen sich Vertreter von Universitäten, Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden gegenüber und nahmen Stellung zur Frage „Der Technologietransfer im Land funktioniert!…?“, bei der Volker Schiek, Geschäftsführer des Landesnetzwerk Mechatronik BW eine aktive Rolle einnahm.

Die Überzeugung ist die einer in ihrer Freiheit dennoch geführten und koordinierten (sprich: gemanagten) Wissenschaft, die ihr Schaffen auch auf ein möglichst umfassendes Matching mit den Anwendern in der Wirtschaft ausrichtet. Diese wechselseitige Ausrichtung und Vernetzung von Forschung und Entwicklung mit der Praxis stellt eine wesentliche Säule eines erfolgreichen Wissens- und Technologietransfers dar. Die These verweist damit zu Recht auf den Umstand, dass die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit einzelner Unternehmen, aber auch ganzer Regionen wesentlich vom Erfolg dieses Wissen(schaft)smanagements, sowie des Matchings von Forschungslandschaft und Wirtschaftsstruktur abhängen.

In der Diskussionsarena setzten sich die Diskutanten mit Syrbes These in Kurzstatements und Wortbeiträgen auseinander. Weitere Ko-Diskutanten kommentierten die Thesen der Diskutanten kritisch. Das Publikum schließlich konnte sich aktiv durch Wortbeiträge an der Diskussion beteiligen. Das Symposium kam so seinem Ziel nach: den Akteuren des Wissens- und Technologietransfers in Baden-Württemberg eine moderne Plattform der Begegnung und des intensiven Austauschs bieten.

Delegation aus China 2014

Eine 13-köpfige Delegation der nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) bildete sich Mitte Januar während eines 2-wöchigen Deutschlandaufenthalts im Rahmen des deutsch-chinesischen Kooperationsprogramms „Regionale Wirtschaftsförderung Nordost“ zum Thema „Förderung einer koordinierten Regionalentwicklung“ weiter. Auf ihrer Reise war neben der Bundeshauptstadt auch Stuttgart eine wichtige Station für die Besucher aus Fernost, zu der sie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeladen wurden. In den Räumen der Handwerkskammer hörten sie Vorträge über die Aufgabe und Rolle der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Mit hohem Interesse folgten sie dann den Ausführungen des Landesnetzwerks Mechatronik in einem Vortrag von Dr. Wiedmann über die Erfolge in der praxisnahen Ausrichtung der Lehre an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Shanghai (CDHAW) und die erfolgreichen Industrieprojekte der Studierenden mit internationalen Firmen wie FESTO, Volkswagen und der AMETEK Gruppe im gerade vergangenen Wintersemester.

Die anschließenden Fragen und Diskussionen belegten die Wichtigkeit der Aspekte einer praxisnahen Ausbildung und breit angelegten Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen in China, wie sie vom Landesnetzwerk immer propagiert und auch hierzulande initiiert werden. Vor dem Hintergrund der stattfindenden Intensivierung der Aktivitäten deutscher Firmen im chinesischen Markt und dem Bestreben einer koordinierten wirtschaftlichen Entwicklung in China ist dies ein wichtiger Baustein, der auf andere Regionen übertragen werden soll.

Das LMBW bekräftigte seine Absichten mit einer Außenstelle auch in Shanghai und darüber hinaus ein Mittler zwischen Industrie und Hochschule zu werden und bot dem Direktor der NDRC, Herrn Wang Huajiang bei seinen Plänen zur Regionalentwicklung die Unterstützung des LMBW an. Im Gegenzug brauche das LMBW natürlich die Unterstützung der chinesischen Seite beim Aufbau eines „Regionalnetzwerkes Shanghai“, erklärte Dr. Wiedmann. Um einen nachhaltigen gegenseitigen Nutzen zu bewirken, müssen die Gespräche weitergeführt und die sich daraus ergebenden Erkenntnisse durch die NDRC in die chinesischen Ministerien eingebracht und verankert werden.

Control 2014 und Talk

Am 09.05 2014 ging die Control – Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung – zu Ende. Das Landesnetzwerk Mechatronik BW war mit einem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Netzwerken ist Qualität“ am Start. Firmen, wie CMO-Sys, Dimensionics, Lehner Sensor-Systeme, Nerling Systemräume, Schinko, Tedos oder auch die Hochschule Esslingen waren darin Aussteller und konnten insgesamt ein positives Fazit ziehen. Die Fachmesse glänzte auch dieses Jahr wieder durch qualifiziertes Fachpublikum und es ergaben sich durchaus interessante Gespräche und Kontakte.

Am 07.05.2014 fand innerhalb des Ausstellerforums noch ein Vortragsprogramm der ausstellenden Unternehmen statt. Attraktive Themen, wie „Quality at it’s Best“, „KMU als Innovationsbeschleuniger“ oder „Planung von Messräumen“ zeigten die Kompetenz und sorgten für Aufmerksamkeit innerhalb der Besucher mit anschließender Diskussionen mit den Referenten. Parallel dazu fand der Control-Talk in der Region Stuttgart Lounge mit Experten der Firma Zeiss AG, Hochschule Aalen und der Dimensionics GmbH statt.